Kohlca… what? Oder: wie alles begann

Nachdem wir uns 2013 kennengelernt haben, war für mich und Ihn relativ schnell klar, dass wir beide, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen, ähnliche Interessen und Pläne für die Zukunft haben.

Als wir uns dann im Herbst 2013 entschieden haben, unsere Pläne gemeinsam umzusetzen, sobald ich mein Studium abgeschlossen habe, haben wir uns nach einem geeigneten Haus umgesehen und sind auf das kleine, verlassene Wochenendhaus gestoßen. Und obwohl es auf den ersten Blick wirklich schrecklich aussah, mit Löchern in der Wand, Mäusekot auf dem Boden, dreckig, dunkel und mit einem total verwilderten Garten, hat es uns irgendwie gefallen. Trotzdem hat es noch bis März 2014 gedauert, bis wir uns tatsächlich für das Haus entschieden und es gemietet haben. Wohnen konnten wir jedoch nicht darin, so dass wir unsere alten Wohnsitze behalten haben und während des Renovierens bis Anfang September teils in Seinem Wohnmobil geschlafen haben, das wir neben das Haus gestellt hatten.

Er kam dann irgendwann auf die Idee, dass das Haus einen Namen braucht. Und eines Abends, kurz vor dem Einschlafen, war er dann plötzlich da: Kohlcabana. Früher konnte ich mich vermutlich einfach aus Gewohnheit nicht wirklich mit viel Gemüse anfreunden. In der portugiesichen Kultur wird meist sehr viel Kohl gegessen und auch dadurch habe ich immer wieder neue Sachen probiert und mittlerweile gibt es bei uns fast täglich Brokkoli, Rosenkohl, Wirsing oder Kohlrabi und ich liebe es 🙂

Aber da wir deutsch und portugiesisch sind, sollte auch der Name unseres Hauses eine Kombination unserer Sprachen sein. Cabana ist portugiesisch und bedeutet so viel wie Hütte oder kleines Häuschen. Und genau das ist es! Unser Kohlcabana. Ursprünglich als Wochenendhaus gebaut, steht es relativ einsam in der Nähe eines kleinen Dorfes an einem Hang. Direkt oberhalb ist ein kleiner Nadelwald, unterhalb eine Wiese mit Apfelbäumen und Kühen und gegenüber auf der anderen Seite des Weges ist ein Acker. Der Weg führt noch ein bisschen weiter hoch auf den Hügel und endet da dann ebenfalls in einem Acker.

Einfahrt 1 17.2.14Das hier ist ein Foto vom Februar 2014, kurz bevor wir den Mietvertrag unterschrieben haben. Mittlerweile sieht es natürlich schon viel besser aus, Bilder kommen noch.

Neben dem eigentlichen Haus gibt es auf dem Grundstück, das laut Vermieter etwa 3 500 Quadratmeter hat, eine Garage und einen verwilderten Garten mit einem kleinen Gartenhäuschen. Wie groß unser Haus genau ist, weiß ich nicht, aber ich würde es mal auf etwa 70 Quadratmeter schätzen. Wir haben einen großen Raum, das “Feuerzimmer”, in dem der Kamin steht und wo wir meist essen. Außerdem gibt es eine Küche, ein Bad mit separater Toilette, das Schlafzimmer und ein Wohnzimmer, das später auch als Gästezimmer genutzt werden kann.

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